Lehrstuhlinhaber
Vita
Prof. Dr. Dr. h.c. Ludger Honnefelder ist emeritierter Professor der Philosophie an der Universität Bonn. Nach dem Studium der Theologie und Philosophie lehrte er an der Universität Trier (1972-82), der Freien Universität Berlin (1982-88) und der Universität Bonn (1988-2005). Er war von 1993 bzw. 1999 bis 2007 Direktor des Instituts für Wissenschaft und Ethik an der Universität Bonn (IWE) und des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften in Bonn (DRZE). Von 2005 – 2007 war er Guardini-Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Seit 2009 ist er als Otto Warburg Senior Research Professor an der Humboldt-Universität tätig. Professor Honnefelder gehört seit 1992 der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und Künste an. Er war Gründungsdirektor des Instituts für Wissenschaft und Ethik (1993-2007) sowie des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften (1999 – 2007) an der Universität Bonn. Er war Direktor des Albertus-Magnus-Instituts in Bonn (1994-2011). Von 2000 – 2002 war er Mitglied der Enquetekommission „Recht und Ethik der modernen Medizin“ des Deutschen Bundestages. Seit 1992 ist er Mitglied des Lenkungsausschusses für Bioethik des Europarates. 1999 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Innsbruck verliehen.
Monographien
Ens inquantum ens. Der Begriff des Seienden als solchen als Gegenstand der Metaphysik nach der Lehre des Johannes Duns Scotus, Münster 1979, 2. Aufl. 1989.
Scientia transcendens. Die formale Bestimmung der Seiendheit und Realität in der Metaphysik des Mittelalters und der Neuzeit (Duns Scotus – Suárez – Wolff – Kant – Peirce), Hamburg 1990.
Thomas von Aquin, Hagen 1999 (Studienbrief der FernUniversität Hagen: Paradigmen des Philosophierens im Mittelalter. Kurseinheit 2).
La métaphysique comme science transcendantale entre le Moyen Âge et les Temps modernes, Paris 2002.
Johannes Duns Scotus, München 2005.
Was soll ich tun, wer will ich sein? Vernunft und Verantwortung, Gewissen und Schuld, Berlin 2007
Woher kommen wir? Ursprünge der Moderne im Denken des Mittelalters, Berlin 2008
Gott denken? Eine Spurensuche in Literatur und Religion, Berlin 2009
Welche Natur sollen wir schützen? Über die Natur des Menschen und die ihn umgebene Natur, Berlin 2011.
Johannes Duns Scotus. Denker auf der Schwelle vom mittelalterlichen zum neuzeitlichen Denken. Paderborn, München, Wien, Zürich 2011 (Nordreihn-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste: Geisteswissenschaften, Vorträge G 427).
Zahlreiche Beiträge zur Metaphysik, zur Ethik (einschließlich Angewandter Ethik) und außerdem zur Philosophie in Mittelalter und Neuzeit.